Wolfrat von Gugelforst

Titel: Junker, Ritter
Lehen: Junkergut Gennshof
Tsatag: 25. Firun 1020 BF
Eltern: Helmbrecht Traviatreu von Gugelforst und Praiadne Racalla von Ochsenwied
Geschwister: Barnhelm Treuhold von Gugelforst, Caya Junivera von Gugelforst
Familienstand: Verlobt mit Praida Innocenta von Halberg
Nachkommen: Keine
Kurzprofil: Ruhiger, diplomatisch begabter und der Travia frommer Ritter, zu dem man leicht Zugang findet
Verwendung: Auftraggeber, Begleiter


• Name  Bildnis des Wolfart, (c) IW

Wolfrat Helmbrecht von Gugelforst

• Titel
Junker von Gennshof
Ritter

• Wappen
Auf Gold, ein rechtsgewandter, wehrender Wolf in rot

• Lehen
Junkergut Gennshof

• Tsatag
25. Firun 1020 BF

• Familienstand
Verlobt mit Praida Innocenta von Halberg

• Hauptgottheit
Wappen der Familie Gugelforst, (c) IW
Travia, Praios, Rondra

• Beschreibung

Wolfrat ist wie sein Vater ein groß gewachsener Kämpe und eine beeindruckende Erscheinung. Sein beinahe 2 Schritt großer Körper ist durch regelmäßige Waffenübungen athletisch und er ist stets in dunkle Stoffe nach der Mode seiner Heimat gekleidet. Der Junker trägt sein dunkelblondes Haupt- und Barthaar stets sorgsam gestutzt und gepflegt, seine milden braunen Augen sehen freundlich in die Welt. Die mit Plattenteilen verstärkte Kettenrüstung legt er nur dann an, wenn er Rondras Ruf vernimmt. Das Langschwert trägt Wolfrat als standesbewusster Adeliger jedoch stets an seiner Seite.

• Aventurische Informationen
Wolfrat von Gugelforst ist der erstgeborene Sohn des verstorbenen Junkers von Gennsbach und Hauptmann der Rommilyser Friedensgarde, Helmbrecht Traviatreu von Gugelforst und der ehemaligen fürstlichen Kammerzofe Praiadne Racalla von Ochsenwied. Er hat zwei jüngere Geschwister; sein Bruder Barnhelm Treuhold dient als Geweihter im Friedenskaiser-Yulag-Tempel zu Rommilys, seine Schwester Caya Junivera ist Hofdame der Landvögtin von Zwerch.
Der Verlust seines Vaters, den er von klein auf idealisierte und der sein Leben beim Entsatz der Belagerung von Rommilys 1040 BF ließ, führte dazu, dass er schon früh Verantwortung übernehmen musste. Noch als Knappe wurde Wolfart als Junker von Gennshof belehnt, doch fügte er sich nach seinem Ritterschlag, mit der Hilfe seiner Mutter, sehr schnell in die neue Aufgabe ein.
Wolfrat genoss seine Ausbildung unter den kundigen Augen des überaus geachteten Mainulf von Firunslicht, von dem er sehr viel gelernt hatte und der ihn gesellschaftlich auch in die höchsten Kreise des ehemaligen Fürstentums eingeführt hatte. Immer noch, bemerken vor allem einige Kritiker, scheint der Junker eher die Hauptstadt und die Nähe zum markgräflichen Hof zu suchen, als den Aufgaben in seinem Lehen nachzukommen. Wolfart bewohnt vornehmlich das Stadthaus seiner Familie, während das beschauliche Gut am Ochsenwasser beinahe durchgehend von seiner Mutter Praiadne verwaltet wird.
Seit Travia 1043 BF ist der Junker mit der jungen Praiosgeweihten Praida von Halberg verlobt. Der Traviabund wurde für Travia 1044 BF anberaumt.

• Meisterinformationen
Genauso wie sein Vater und sein Schwertvater wünscht sich auch der Wolfrat eine Rückkehr zu einem geeinten Fürstentum Darpatien unter Swantje von Rabenmund als Fürstin.
Vor allem der Markgräfin bringt er dabei das höchste Maß an Verehrung entgegen, sieht er sie doch als größten Hoffnungsschimmer für seine, in der jüngeren Vergangenheit derart gebeutelten Heimat. Eben diese ´Liebe´ für seine Lehnsherrin würde jedoch, selbst in seinen Gedanken, nie über ein sittliches Maß hinausgehen.
Nur wenige wissen, dass der Junker versuchte die unvermählte Stadtvögtin von Rommilys zu freien. Ein Ansinnen, welches Linai von Halberg-Kyndoch schon recht früh und bereits im Keim erstickte.

• Stärken
In seinem Wesen kann der aufmerksame Betrachter die Handschrift des alten Mainulf von Firunslicht erkennen. Wolfrat ist ein pflichtbewusster Ritter, der die Gebote Travias und Praios´ verinnerlicht hat und ein besonderes Talent für die Diplomatie und das höfische Parkett zu haben scheint. Darüber hinaus ist der Junker sehr charmant, beredt, gesellig und zugänglich - auch für gemeines Volk.

• Schwächen
Dennoch ist Wolfrat beim Gesinde für seine Pedanterie gefürchtet. Alles muss in peinlich genauer Exaktheit ausgeführt werden und genauso penibel ist der Junker dann auch wenn es darum geht, die Arbeit zu überblicken und abzunehmen. An sich selbst setzt er im Übrigen dieselben Maßstäbe, was manchen Arbeits- und Gedankenprozess beinahe künstlich hinausgezögert erscheinen lässt und ungeduldige Menschen zur Weißglut treiben kann.

• Hauszugehörigkeit
Familie Gugelforst; erstmals adelig unter Fürst Gerhelm I von Rabenmund und deshalb als verhältnismäßig jung geltend, ist die Familie recht schnell in den Hochadel aufgestiegen und gegenwärtig vor allem in den darpatischen Marken und dem Herzogtum Weiden heimisch.

• Bedeutende lebende Verwandte
Mitglieder seines Hauses, allen voran Geppert von Gugelforst-Gareth (Reichsvogt von Ksl. Gugelforst) und Gwidûhenna von Gugelforst (Baronin von Weidenhag)

• Zugehörigkeit zu Orden, Ritterschaften und politischen Gruppen
Keine

• Freunde & Verbündete
Mainulf von Firunslicht (Schwertvater, ehemaliger Markvogt von Rommilys), Eberhelm von Ochsenwied (Onkel, Hauptmann des 1. Banners der Friedensgarde) Angehörige seiner Familie, (...)

• Feinde & Konkurrenten
Noch keine bekannt

• Kurzcharakteristik
Ruhiger, diplomatisch begabter und der Travia frommer Ritter, zu dem man leicht Zugang findet

• Herausragende Eigenschaften
Intuition, Charisma, Körperkraft; Geborener Redner; Autoritätsglaube, Pedant

• Herausragende Talente
Schwerter, Lanzenreiten; Reiten, Selbstbeherrschung, Tanzen; Etikette, Menschenkenntnis, Überzeugen; Staatskunst

• Beziehungen
Ansehnlich

• Finanzkraft
Hinlänglich

• Zitate
“Für Darpatien!”
“Ihr denkt Ihr habt genug Erfahrungen gemacht? Doch ist es nicht vielmehr so, dass die Erfahrungen Euch gemacht haben?”