Junkergut Gennshof

Baronie: Markgräflich Zwerch
Herrscher: Junker Wolfrat von Gugelforst
Wappen: Auf Silber eine rote Gans über einem blauen Wellenschildfuß
Einwohner: 250
Sitz des Lehnsherren: Herrenhaus am Ufer des Ochsenwassers
Orte: Dorf Gennshof (250)
Tempel: Travia (der Gänsehof)
Garnison: Die Lanze des Junkers, ein Dorfbüttel
Landschaft: Schmaler, fruchtbarer Landstrich am Ufer des Ochsenwassers
Handel und Ressourcen: Einträgliche Rinderzucht (Fleisch und Milchwirtschaft), Fischfang
Wege: Straße (Rommilys - Ochsenried)
Besonderheiten: Der Name von Dorf und Gut leitet sich vom Wort ´Gänsehof´ ab. Der in einem ehemaligen Gutshof untergebrachte Tempel der gütigen Mutter trägt ebenfalls diesen Namen. Von hier aus wurden von einer Gruppe engagierter Geweihter einst Bekehrungsversuche der nahen Elfensippen unternommen.

Wappen von Gennshof, (c) IW
Das Junkergut Gennshof beschränkt sich auf das gleichnamige Dorf am Ufer des Ochsenwassers und einen dazugehörigen schmalen Landstrich saftiger Wiesen und Weiden entlang des Gewässers. Die beiden größeren Ansiedlungen Seeheim und Ochsenried sind nur wenige Meilen von den Grenzen des Guts entfernt.

Aus der Geschichte:
Gegründet wurde Gennshof, dessen Namen sich von ´Gänsehof´ ableitet, vor gut 300 Götterläufen als eine Niederlassung besonders engagierter Wildgänse (reisende, missionierende Geweihte der Travia), die einen alten Gutshof am Handelsweg zwischen Ochsenried und Seeheim in einer klosterähnlichen Gemeinschaft bewohnten und das Ziel verfolgten, die nahen wilden Elfensippen im Namen der gütigen Mutter zu missionieren. Ein Vorhaben, welches sie aus verschiedensten Gründen bereits 50 Götterläufe später wieder aufgeben mussten. Dennoch wurde der Gänsehof als Tempel der Travia und Wegherberge weitergeführt, was einige freie Familien dazu verleitete sich in dessen Schatten anzusiedeln. Längere Zeit ging daraufhin alles seinen gewohnten Gang im kleinen Dorf am Ochsenwasser, bis 904 BF der ehemalige Leiter der fürstlichen Knappenschule, Egilmar von Gugelforst, von Fürst Gawin Helmbrecht mit Dorf und unmittelbarem Umland belehnt wurde. Ein Umstand, der auch von den örtlichen Geweihten wohlwollend aufgenommen wurde, hatte sich Egilmar als enger Vertrauter des Fürsten doch einen Namen als besonders frommer Anhänger der Kirche und des Glaubens der Travia gemacht. Seitdem herrscht die damals junge Familie aus dem Schatten der Trollzacken als Junker über das bescheidene Lehen. Zwischen 1021 BF und 1039 BF, mit der Besetzung ihrer Besitzungen in der heutigen Rabenmark, stellte Gennshof gar den Stammsitz des geachteten Adelshauses dar.

Land und Leute:
Die Menschen von Gennshof gehen vorrangig ihrem Tagwerk als Fischer, Handwerker oder Viehzüchter nach und zeichnen sich durch ein hohes Maß an Frömmigkeit gegenüber den Geboten Mutter Travias aus. Auf Orte und Gemeinschaften wie diese konnte die Traviakirche zu Zeiten der Traviamark bauen. Die getragenen Kleider sind züchtig, die Institution der Familie besitzt höchsten Stellenwert und die Teller und Bäuche sind gut gefüllt. Mittelpunkt des Lebens im kleinen Dorf ist neben dem Tempel der Travia vor allem die Gaststube ´zur roten Gans´, wo sich die Dörfler gerne nach getanem Tagwerk einfinden und gegenseitigen Geschichten und Erlebnissen lauschen.

Dorf Gennshof:
Die einzige Siedlung des Junkerguts entstand vor Jahren durch die Ansiedlung freier Viehzüchter- und Fischersfamilien rund um den Gänsehof. Eben jenes Gebäude bildet auch heute noch den Mittelpunkt des Dorfes, doch findet sich hier, wo einst eine Gruppe Missionare lebte, heute ein, für die Größe des Dorfes etwas überdimensionierter Tempel der gütigen Mutter. Direkt an dessen Seite findet der Durchreisende im Gasthaus ´Zur roten Gans´ (Q:6, P:5, S:6) Speis, Trank und Aufnahme. Die Junker leben am Rand des Dorfes in einem, erst vor kürzerer Zeit errichteten, geräumigen Herrenhaus am Ufer des Ochsenwassers, welches über einige Zeit auch dem Gugelforster Familienoberhaupt und Reichsvogt von Ksl. Gugelforst als Heim gedient hat. Die Höfe der Viehzüchter finden sich ebenfalls am Rande der Siedlung hin zu den Weidegründen, was der Vermeidung von Geruchsbelästigung im Zentrum des Dorfes und am Seeufer zuträglich ist.

Besonderheiten:
Im Gänsehof, der von der inzwischen ergrauten, ehemaligen Gänseritterin Hildelind (die Großtante des Junkers) und ihrem Mann Trautfried betreut wird, finden sich einige elfische Exponate aus der Zeit des Versuchs der missionarischen Tätigkeit der Traviakirche bei den Elfensippen. Die Kirche meint dies wären Geschenke und Zeichen der Freundschaft, böse Zungen behaupten, es wäre das was teilweise gewaltsam vertriebene Elfen zurücklassen mussten.